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Stellenangebot: Mitarbeiter/in im Außendienst
LMP sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt je ein(e) Vertriebsmitarbeiter(in) für professionelle Lichttechnik in Festanstellung für Deutschland für die Region Nord bzw. Süd...mehr
02.02.2018
ELATION KL Fresnel-Serie
Mit der KL-Serie stellt ELATION Professional drei hochwertige Stufenlinsen auf LED-Basis vor, die die ansprechende Wärme von Halogen-Scheinwerfern mit allen Vorteilen der LED-Technologie in Einklang bringen...mehr
30.01.2018
Wincent Weiss tourt mit ELATION und LITECRAFT
Die i:Tecs GmbH setzt für die Tour des Sängers auf 24 ELATION ACL Bars, vier Protron 3K Color Strobes, zwölf Cuepix Blinder WW2 und 24 Weißlicht-LED-Bars SunX.10 von LITECRAFT...mehr

 

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Wincent Weiss tourt mit ELATION und LITECRAFT

Im April 2017 veröffentlichte Wincent Weiss mit „Irgendwas gegen die Stille“ sein erstes Studio-Album und tourte anschließend durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Tournee startete am 1. November in Osnabrück. Nach insgesamt 27 Stationen soll sie im kommenden Jahr mit circa 70 Terminen von März bis Oktober fortgesetzt werden. Lichttechnisch betreut wird die „Irgendwas gegen die Stille“-Tour von i:TECS.
Die i:TECS GmbH & Co. KG mit Sitz in Dessau-Roßlau ist ein international agierender Veranstaltungsservice-Dienstleister, der auf jahrelange Erfahrung in den Bereichen Licht-, Ton-, LED- und Bühnentechnik zurückblicken kann. Speziell für die Tour von Wincent Weiss erweiterte das Sachsen-Anhalter Unternehmen seinen Materialbestand um Produkte von ELATION und LITECRAFT. Aus dem Hause ELATION kamen 24 ACL 360 Bars, vier Protron 3K Color Strobes, und zwölf Cuepix Blinder WW2 hinzu. Darüber hinaus investierte i:TECS in 24 Weißlicht-LED-Bars SunX.10 von LITECRAFT.

Tino Weinhardt von i:TECS entwarf das Lichtdesign der Tour unter Berücksichtigung der Vorstellungen des Künstlers. Die Tour selbst teilt sich Weinhardt mit seinem Kollegen Tom Groß.
„Das machen wir schon seit einem Jahr so“, erläutert  Weinhardt. „Tom und ich haben einen ähnlichen Ansatz beim Lichtdesign. Auch beim Operating schwimmen wir auf einer Wellenlänge. Auch wenn Tom als Schlagzeuger am liebsten jeden Beckenschlag mit Licht in Szene setzen möchte, haben wir einen guten Mittelweg gefunden“, lacht der Designer.

Die Konzeption beschreibt er so: „Wincent hat mir seine Vorstellungen mitgeteilt und ich habe dann das Toursetup entwickelt. Zwei Wochen vor der Tour habe ich mich mit Tom in Dessau getroffen, und wir haben in CAPTURE das Design der Tour entworfen. Da Tom sich in der Mitte des Prozesses allerdings auf Max-Giesinger-Tour verabschiedet hat, habe ich das Showlicht allein programmiert.“

Das Set für die Tour von Wincent Weiss besteht insgesamt aus vier Bereichen, wobei sich das zentrale Element im Hintergrund befindet. „Im Backbereich befinden sich sechs Traversensteher, die der wichtigste und auch gewaltigste Teil sind“, so Weinhardt, der mit seiner Beschreibung noch näher ins Detail geht: „Die Tower aus schwarzen LITECRAFT Vierpunkttraversen sind jeweils 3,65 Meter hoch. Daran verbaut sind jeweils vier ELATION ACL 360 Bars, zwei ELATION Cuepix Blinder WW2, vier LITECRAFT SunX.10 und ein weiterer LED-Fluter. Um das ganze Licht überhaupt transport- und tourtauglich zu machen, werden diese Tower komplett fertig montiert und verkabelt transportiert. Zwischen ihnen werden beim Aufbau noch die Protron 3K RGBW Stroboskope verbaut.“
„Durch den modularen Aufbau können wir das Setup an die verschiedenen Venues anpassen. Ist die Bühne nicht breit genug, kommen nur vier Steher und in der Front entsprechend weniger Bars zum Einsatz, ohne dabei den eigentlichen Tourlook zu verlieren“, beschreibt Weinhardt. „Örtlich kommen dann noch eine Back-, Mid- und Frontruss hinzu.“

Die vielseitig einsetzbare Movinglight-Bar ELATION ACL 360 ist mit sieben 15 Watt-LEDs und Kollimatorlinsen ausgestattet, die einen laserartigen Lichtstrahl mit nur vier Grad Abstrahlwinkel erzeugen. Sie fungiert als Main-Lampe im Set und stellt mit ihrem kräftigen Output  die Architektur des Setups. „Die Lampe setzt sich extrem gut durch und hat einen sehr gut abgegrenzten Beam ohne Streulicht. Durch die Funktionalität im Pan- und Tilt-Bereich und die Einzelpixelsteuerung sind extrem viele Gestaltungen möglich. Man hat nach dem dritten Song nicht das Gefühl, man hat schon alles gesehen. Diese Lampe macht wirklich extrem Spaß und gibt völlig neue Möglichkeiten“, zeigt sich Weinhardt zufrieden.
Die SunX.10 und die Cuepix Blinder WW2 werden abwechselnd als Blinder und als Pixeleffekt genutzt. „Doch auch einfache, stehende Bilder geben dem Bühnenbild eine extreme Tiefe“, beschreibt der Lichtdesigner.

Ein besonderes Highlight befindet sich zudem im Frontbereich des Sets. „Wincent wollte eigentlich zum Showstart ein Kabuki-System für die Bühnenvorderkante. Das wäre aber in den meisten Venues problematisch. Ich habe ihm dann einen Lichtvorhang vorgeschlagen. Im Intro können die Musiker ‚ungesehen‘ auf die Bühne gehen. Mit dem letzten Takt des Intros ‚fällt‘ der Lichtvorhang zusammen und das Showlicht auf der Bühne geht an. Einfach, aber effektiv.“

Die verwendete LED-Technik weiß auch unter energetischen Aspekten zu überzeugen: „ Der Vorteil der LED-Technik ist, dass das gesamte Setup tatsächlich an einem einzigen 32A/400V CEE Anschluss spielen würde. Das wäre allein bei zwölf Blindern und 24 Sunstrips früher undenkbar gewesen!“, erinnert sich Weinhardt.

Das Team um Tino Weinhard und Tom Groß wurde außerdem von Steffen Gansen (Setup und Vorbereitung) und Max Gräf (Systemtechnik) verstärkt.

Fotos © Tom Groß

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